Tipps

Tipp 1: Drei positive Eigenschaften

Arbeiten Sie mit einer Kollegin, einem Chef, die bzw. der Sie nervt? Oder haben Sie einen Kunden, mit dem Sie nicht klar kommen?

Überlegen Sie sich beim nächsten Mal, wenn Sie diese Person sehen bzw. wenn Sie an diese Person denken, welche drei positiven Eigenschaften die Kollegin, der Chef, der Kunde hat.

Mit der Konzentration auf positive Charaktermerkmale (statt auf negative Attribute) leiten Sie Ihre Aufmerksamkeit gezielt um: Weg von negativen und damit unangenehmen und ärgerlichen Gedanken hin zu positiven und damit wohltuenden und aufbauenden. Und welche Gedanken tun Ihnen besser? Entscheiden Sie selbst!

Überlegen Sie sich im zweiten Schritt, welche der positiven Eigenschaften der Kollegin, des Chefs, des Kunden für Sie nützlich sind. Was können Sie von dieser Person lernen?


Im Juni 2011
Tipp 2: Arbeitsplatz verschönern

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass Sie – im wachen Zustand – mehr Zeit im Büro verbringen als zu Hause? Und haben Sie sich schon überlegt, wie gut es Ihnen dort gefällt?

Verschönern Sie Ihren Arbeitsplatz!
Hängen Sie ein Bild oder stellen Sie eine Fotografie auf von einem Menschen oder einem Ort, der Ihnen wichtig ist. Oder legen Sie sich einen für Sie bedeutenden Gegenstand in Ihre Schreibtischschublade. Oder kaufen Sie sich hin und wieder eine Blume, und stellen Sie diese auf Ihr Pult.
Suchen Sie sich etwas aus, dass Sie entspannt, erheitert, motiviert… Auch mit kleinen Sachen können Sie Ihre Freude im Büroalltag aufrechterhalten bzw. erhöhen. Kraftspendende Gegenstände liefern Ihnen positive Energie.
Tauschen Sie die Dinge immer wieder aus – ansonsten werden Sie sich an diese so sehr gewöhnt haben, dass Sie sie nicht mehr wahrnehmen.

Erschaffen Sie sich eine Umgebung, in der Sie sich wohl fühlen. Denn wo verbringen Sie einen Grossteil Ihrer Lebenszeit lieber: In einer Umgebung, die Sie beglückt? Oder in einer Umgebung, die Ihnen missfällt? Entscheiden Sie selbst!


Im August 2011
Tipp 3: Hamster im Rad

Fühlen Sie sich manchmal wie ein Hamster im Rad? Oder haben Sie manchmal das Gefühl, als ob Ihnen die Decke auf den Kopf fallen würde? Und möchten Sie nicht aus diesem Zustand ausbrechen?

Tun Sie etwas Neues! Bereichern Sie Ihr Leben!
Auch im Alltag. Auch mit kleinen Dingen und kleinen Taten.

Gehen Sie in der Mittagspause einmal in ein Restaurant, in dem Sie noch nie waren und entdecken Sie kulinarische Neuheiten. Biegen Sie auf dem Nachhauseweg einmal anders ab, verirren Sie sich absichtlich und entdecken Sie damit die Gegend neu. Oder lernen Sie etwas neues, dass Sie schon immer lernen wollten, aber es bis heute noch nicht taten. Lassen Sie sich vom Reiz des Neuen inspirieren, freuen Sie sich wie ein Kind und machen Sie innerlich Luftsprünge.
Möchten Sie Ihre Tage lustlos, gelangweilt und in der gewohnten Routine verbringen? Oder wollen Sie lieber vergnügt, beschwingt und lebenslustig durch den Alltag gleiten? Entscheiden Sie selbst!


Im Oktober 2011
Tipp 4: Denkebenen

Kennen Sie die drei Denkebenen?

1. Die schöpferische Ebene

Menschen, die auf dieser Eben denken, sind offen für Neues und lieben Veränderungen. Sie sind kreativ und lassen Neues, Positives entstehen. Diese Menschen denken lösungs- und zielorientiert. Alles, was Ihnen widerfährt, sehen sie als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung.

2. Die erhaltende Ebene

Bei diesen Menschen steht das Festhalten am Bekannten im Vordergrund, egal ob dieses gut oder schlecht für sie ist. Sie sind daran interessiert, das Bestehende zu bestätigen und zu erhalten, und sie können nur schlecht loslassen. Veränderungen und Neuerungen irritieren diese Menschen, so dass sie in der Vergangenheit gefangen bleiben.

3. Die zerstörende Ebene

Diese Menschen verneinen, kritisieren, verurteilen, beschuldigen und tadeln. Sie sind neidisch. Es sind Schwarzmaler, die alles negativ sehen. Sie denken in Problemen und sehen überall Schwierigkeiten.

Denken Sie nun an eine bestimmte Situationen aus Ihrem (Berufs-)Alltag. Auf welcher Denkebene befinden Sie sich vorwiegend? Sind Ihre Gedanken eher positiv und konstruktiv oder eher negativ und ablehnend?

Mit Ihren Gedanken erschaffen Sie Ihre Realität. Und für Ihre Gedanken haben Sie die volle Verantwortung. Welche Gedankenebene tut Ihnen gut? In welcher Realität wollen Sie leben? Entscheiden Sie selbst!


Im November 2011
Tipp 5: 72-Stunden-Regel

Seit ein paar Tagen haben wir ein neues Jahr und ich hoffe, dass Sie wunschgemäss und voller Elan in dieses gestartet sind!

Gehören Sie auch zu den Menschen die sich Neujahrs-Vorsätze vornehmen? Und halten Sie diese in der Regel auch ein?

Probieren Sie es mit der 72-Stunden-Regel:

1. Wählen Sie einen Vorsatz und schreiben Sie sich diesen auf. Das Aufschreiben hilft Ihnen, das Vorhaben zu präzisieren.
2. Unternehmen Sie innerhalb der nächsten 72 Stunden den ersten Schritt (auch wenn dieser noch so klein ist), um das Vorhaben zu realisieren. Nutzen Sie Ihre Motivation und die Kraft des Moments aus und kommen Sie direkt ins Handeln. Wenn Ihrem Vorsatz nicht innerhalb von drei Tagen eine erste Aktivität folgt, sinkt die Chance auf 1%, dass Sie das Vorhaben jemals umsetzen werden. Oder anders formuliert: Bei längerem Warten wird mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit Ihr Plan nie verwirklicht.


Ganz nach dem Motto von Dante Alighieri: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.“

Wollen Sie mit der Umsetzung einer Idee sofort beginnen, auch wenn vielleicht nicht alles bis ins letzte Detail klar ist – dafür aber die Chance wahrnehmen, den Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen? Oder wollen Sie lieber weiter zögern und noch länger abwarten – und dabei die Gefahr eingehen, das Vorhaben versanden zu lassen? Entscheiden Sie selbst!

Will auch mit dieser Regel das Vorhaben nicht gelingen, bestehen wahrscheinlich innere Blockaden. Diese können im Rahmen eines Coaching abgeklärt werden.


Im Januar 2012
Tipp 6: Konstruktive Gedanken

Wussten Sie, dass der Mensch zwischen 45'000 und 60'000 Gedanken am Tag produziert? Und wussten Sie, dass nur die wenigsten Gedanken – nämlich ca. 3% – bewusst positiv, aufbauend, stärkend und ermutigend sind? Ca. 25% der Gedanken sind bewusst negativ, meckernd, beschuldigend oder schädigend. Der Rest, und damit über 70% unserer geistigen Arbeit ist unbewusst und flüchtig.

Achten Sie auf Ihre Gedanken. Beobachten Sie sich selbst: Was denken Sie? Wie sind Ihre Gedanken aufgebaut? Wie viele sind  konstruktiv und bejahend? Und mit wie vielen kritisieren Sie sich selbst, Ihre Kollegen und Ihre Umwelt? Schreiben Sie sich Ihre Beobachtungen auf, um sich Ihren Denkprozess bewusster zu machen.

Wählen Sie im nächsten Schritt gezielt anerkennende und lobende Gedanken. Erschaffen Sie sich einen Reminder, damit Sie sich im Alltag leichter daran erinnern, auf Ihre Gedanken zu achten. Denn wollen Sie stetig geistigen Mist produzieren? Oder wollen Sie lieber geistig Wertvolles entstehen lassen? Entscheiden Sie selbst!


Im März 2012
Tipp 7: Humor und Leichtigkeit

Gehören Sie auch zu den Menschen, die im Leben alles sehr ernst nehmen? Verbrauchen Sie manchmal viel Energie für Dinge, die im Grunde unwichtig sind, ohne die Sie aber meinen, nicht leben zu können? Versuchen Sie stets angestrengt Lösungen für alle Probleme zu finden? Auch für Probleme, die nicht Ihre sind? Lassen Sie sich von Ihren Ängsten und Sorgen oder von der Meinung der Anderen beherrschen? Oder lassen Sie sich immer wieder den Spass am Leben nehmen?

Wie würde sich Ihr Leben ändern, wenn Sie den Ernst des Lebens verkleinern oder gar abschaffen könnten? Gebe es einen Unterschied in Ihrem Alltag, wenn Sie diesem mit mehr Spass oder mehr Gelassenheit begegnen würden?

Entdecken Sie wieder die Leichtigkeit des Seins.

Versuchen Sie einmal einen Perspektivenwechsel: Betrachten Sie das Leben mit mehr Humor, Freude oder Ausgelassenheit. Beginnen Sie mit kleinen Dingen, die keine langfristige Bedeutung haben. Sehen Sie sich diese mit mehr Heiterkeit, Fröhlichkeit und Begeisterung an. Denn der Mensch neigt dazu, Kleinigkeiten mit zu viel ernst zu nehmen und sich dadurch selbst das Leben schwer zu machen.

Schon Aristoteles sagte: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“

Ob Sie das Leben in vollen Zügen geniessen oder meinen, es schwer ertragen zu müssen, dass entscheiden Sie selbst!


Im Mai 2012
Tipp 8: Wünsche verwirklichen

Wann haben Sie sich das letzte Mal gefragt, was Sie in Ihrem Leben wirklich wollen? Welche Wünsche würden Sie sich gerne erfüllen? Welche Sehnsüchte liegen in Ihnen verborgen? Von was haben Sie schon immer geträumt, haben es aber noch nicht umgesetzt? Vielleicht weil Ihnen die Zeit dazu fehlte oder weil Sie es sich nicht (zu)trauten?

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und beantworten Sie die obigen Fragen. Schreiben Sie sich die Antworten auf. Lassen Sie Ihren Träumen und Sehnsüchten für einmal freien Lauf. Schränken Sie dabei Ihre Phantasie nicht ein.

Wählen Sie im nächsten Schritt einen Ihrer Wünsche aus. Stellen Sie sich alles, was zu dem Wunsch dazu gehört, bildlich vor. Visualisieren Sie sich alle Details der Szenerie in entsprechenden Farben und Formen. Wie ist es, wenn Ihr Wunsch in Erfüllung geht? Welche Gefühle steigen dabei in Ihnen auf? Sind Sie dann glücklich, mit sich zufrieden und erleichtert? Oder fühlen Sie sich eher mutig, stolz und selbstsicher? Lassen Sie alle Gefühle ganz bewusst zu. Durchleben Sie die Situation so, wie wenn diese bereits Realität wäre.

Wiederholen Sie diese Übung in den nächsten Tagen. Auf diese Weise manifestieren sich Ihre Wünsche und Träume in der Gegenwart und werden in Ihrem Leben (wieder) ganz präsent.

Denn wollen Sie fremdbestimmt nach den Überzeugungen und den Erwartungen anderer leben? Oder wollen Sie Ihr Leben selbst gestalten und Ihre Wünsche und Ziele verwirklichen? Entscheiden Sie selbst!


Im September 2012
Tipp 9: Neujahrsvorsätze

2013 ist bereits angebrochen, und ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gestartet. Haben Sie sich auch dieses Mal Neujahrsvorsätze vorgenommen? Und wie haben Sie Ihre Vorsätze formuliert? Als vage, unverbindliche Pläne? Oder als konkrete, ausdruckstarke Ziele?


Die Formulierung eines Vorsatzes trägt nämlich wesentlich dazu bei, ob Sie diesen (langfristig) einhalten oder bald fallen lassen.

Ungefähr beschriebene, diffuse Absichten sind wie Alibiübungen – sie verpflichten zu nichts. Damit nehmen Sie sich zwar etwas vor, wollen es aber eigentlich gar nicht erreichen. Erst durch eine klare, entschiedene Formulierung erhalten Ihre Vorsätze die nötige Kraft, sie wirken dann motivierend und anspornend. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Ideen Realität werden. Denn wer nicht weiss, wo er genau hin will, der wird auch nie einen Weg dorthin finden und dort auch nie ankommen! Erst wenn Ihre Ziele genau definiert sind, wird es Ihnen bewusst, was Sie tatsächlich wollen. Klare Vorsätze erlauben es Ihnen also, aktiv zu werden und zielgerichtet zu handeln.

Schmieden Sie auf lange Sicht ehrgeizige Ziele, aber seien Sie auf kurze Sicht realistisch.

Überprüfen Sie in den nächsten Tagen Ihre Vorsätze auf deren Formulierung hin und nehmen Sie wenn nötig Anpassungen vor. Denn wollen Sie Ihre Absichten immer wieder aufgeben und ziellos in Ihrem Leben umher irren? Oder wollen Sie Ihre Ideen umsetzen und damit Ihre Wünsche und Träume realisieren? Entscheiden Sie selbst!


Im Januar 2013
Tipp 10: Gedankenmacht

Unsere Gedanken haben eine enorme Macht.

Vielleicht erinnern Sie sich an den Zwischenfall am 4.9.2012, als Mitarbeiter aus dem Postverteilzentrum in Schlieren evakuiert werden mussten. Grund dafür waren zwei Briefumschläge mit verdächtigem Pulver. 34 Personen zeigten Vergiftungserscheinungen und mussten hospitalisiert werden. Es stellte sich heraus, dass die weisse Substanz kein Gift sondern ein mehlartiges, für die menschliche Gesundheit ungefährliches Pulver war.

Warum reagierten dann so viele Menschen mit krankhaften Symptomen, ohne dass dafür eine Ursache bestand?

Die Erklärung dafür liefert der Nocebo-Effekt: Damit wird eine negative Reaktion auf ein Arzneimittel bezeichnet, welches eigentlich wirkungslos ist. Menschen beklagen sich über Nebenwirkungen, ohne dass dafür ein Grund vorliegt. In dem Postverteilzentrum entwickelten die Mitarbeiter damit körperliche Reaktionen allein aufgrund ihrer Annahmen, dass es sich um ein Giftpulver handeln könnte, obwohl es Mehl war. Die eigenen Erwartungen machten die Postmitarbeiter krank!

Das Auftreten solcher Symptome bei mehreren Menschen zugleich verstärkt in der Regel den Nocebo-Effekt. Die Nebenwirkungen treten dann intensiver auf, oder sie werden erst überhaupt wahrgenommen, weil auch andere Menschen diese zeigen.

Im Gegensatz zum Nocebo- steht der Placebo-Effekt: Hier handelt es sich um positive körperliche oder psychische Reaktionen nach der Einnahme eines Scheinarzneimittel, d.h. eines Medikamentes ohne heilende Inhaltsstoffe. Patienten zeigen Milderungen oder gar Heilungen von Schmerzen oder Krankheiten ohne einen entsprechenden Wirkstoff erhalten zu haben. Demzufolge wird eine Verbesserung der Gesundheit erreicht, die allein auf der Erwartung beruht, dass eine Verbesserung eintreten wird.

Nun: Wie sind Ihre Annahmen und Erwartungen bezüglich Ihrer Person, Ihrer Gesundheit, Ihrem Job oder Ihres generellen Wohlbefindens? Erwarten Sie mehrheitlich Probleme und denken Sie vorwiegend negativ oder krankmachend? Oder ist Ihre Haltung generell zuversichtlich, konstruktiv und lösungsorientiert?

Da die Gruppenzugehörigkeit einen bedeutenden Einfluss auf das eigene Wohlbefinden hat, betrachten Sie auch bewusst Ihr Umfeld. Mit welchen Menschen umgeben Sie sich? Gehören Sie Gruppen an, in welchen eine positive und schöpferische Kultur herrscht? Oder in welchen eine ablehnende und alles kritisierende Stimmung dominiert?


Welche Denkart und welche Gruppenzugehörigkeit tun Ihnen besser? Entscheiden Sie selbst!

Im Mai 2013
Tipp 11: Achte auf deine Gedanken

Guten Tag

Heute gebe ich Ihnen eine alte Volksweisheit weiter:

„Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden deine Taten.
Achte auf deine Taten,
denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird zu deinem Schicksal.
Achte auf dein Schicksal,
indem du jetzt auf deine Gedanken achtest.“

Nach diesem Gleichnis sind für Ihre aktuelle Situation Ihre vergangenen Gedanken verantwortlich. Das aktuelle Denken gestaltet Ihre Zukunft.

Wie sind also Ihre Gedanken? Was denken Sie gerade? Über sich selbst? Ihren Job und Ihre Arbeitskollegen? Ihre Freunde, Ihre Familie, Ihre Nachbarn?
Ist das Gedachte wohlwollend, aufbauend, freundlich? Oder sind Ihre Gedanken misstrauisch, ängstlich, ablehnend?

Analysieren Sie Ihre Gedanken. Schreiben Sie sich diese auch einmal auf. Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst. Denn wie Ihr Leben zukünftig sein wird, das entscheiden Sie heute selbst!


Ende September 2013
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